Monitoring-Projekte

Gezielte Sonderuntersuchungen

Die AWWR hat bereits in der Vergangenheit schnell mit zielgerichteten Sonderuntersuchungen auf mögliche Beeinträchtigungen der Gewässerqualität reagiert. Im Zusammenhang mit den Funden von perfluorierten Verbindungen übernahm die AWWR die Untersuchung an drei Flussabschnitten der mittleren bis unteren Ruhr. Die Ergebnisse flossen in die PFT-Datenbank des Landes NRW ein, um einen möglichst umfassenden Informationsaustausch zwischen Behörden, Ruhrverband und Wasserversorgungsunternehmen zu ermöglichen.

Seit Anfang 2008 wird mit Unterstützung des Institutes für Wasserforschung (IfW) ein zunächst auf drei Jahre beschränktes Monitoring zur Ermittlung des Vorkommens relevanter organischer Spurenstoffe in der Ruhr durchgeführt. Dies entspricht unter anderem der Arnsberger Vereinbarung" vom 25. August 2006, in der die AWWR und das Umweltministerium NRW ihr gemeinsames Handeln für den vorsorgenden Gewässerschutz erklärt haben.

Das Konzept des Monitorings umfasst neun Probenahmestellen, die den Verlauf der Ruhr von Meschede bis zur Mündung in den Rhein abdecken. Relevante Flussabschnitte mit der Einmündung wichtiger Ruhrzuflüsse sind ebenso berücksichtigt, wie die Anforderungen der Wasserversorgungsunternehmen an eine Beurteilung der für sie relevanten Rohwasserressource an den Entnahmestellen. Die quartalsmäßig durchgeführten Messkampagnen ermöglichen zukünftig konkrete Aussagen zu Belastungsschwerpunkten der erfassten Stoffe. Das Parameterspektrum umfasst alle als relevant erachteten Arzneimittel und Röntgenkontrastmittel, Flammschutzmittel sowie das industrielle Nebenprodukt 2,4,8,10-Tetraoxaspiro[5,5]undecan (TOSU) und die perfluorierten Verbindungen.

Die Ergebnisse werden jährlich im Ruhrgütebericht berichtet und stehen somit allen Interessierten zur Verfügung.

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