EU-Wasserrahmenrichtlinie

AWWR ? Positionspapier der Mitgliederversammlung vom 21.04.2008
?Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Einzugsgebiet der
Ruhr?

  1. Die AWWR unterstützt einen verbesserten Schutz der Wassergüte aller Gewässer
    - konsequente Anwendung des Verursacherprinzips
    - Abbau von Vollzugsdefiziten
    - Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden

  2. Die AWWR befürwortet eine Güte-Überwachung der Ruhr, ihrer Zuflüsse und des Grundwassers entsprechend den Erfordernissen der Sicherung der Trinkwasserqualität und beteiligt sich daran.
    - Trinkwassernormen basieren auf dem Gesundheits- und nicht auf dem Umweltschutz

  3. Die AWWR und ihre Mitglieder sorgen für eine nachhaltige Sicherstellung der Trinkwasserversorgung an der Ruhr, wo erforderlich mittels künstlicher Grundwasseranreicherung, und legen Wert auf eine güte- und mengensichernde Bewirtschaftung der Ruhr.

  4. Die AWWR beurteilt die Ruhr unterhalb der Talsperren und die Unterläufe der größeren Nebenflüsse als erheblich veränderte Gewässer im Sinne der EU-WRRL.

  5. Die AWWR bietet ihre Mitwirkung an der Aufstellung von Bewirtschaftungs- und Maßnahmenplänen im Rahmen der Sicherung der Trinkwasserversorgung an der Ruhr an.

  6. Die Mitglieder der AWWR erheben kostendeckende Trinkwasserpreise einschl. der Umwelt- und Ressourcenkosten, eventuell notwendige weitere Maßnahmen zur Sicherung der Trinkwasser-Versorgung sind aus Mitteln zweckgebundener Gebühren oder Abgaben zu finanzieren.

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